Altkirchliche Glaubensbekenntnisse

Das Apostolische Glaubensbekenntnis

Das Apostolische Glaubensbekenntnis (Apostolikum) geht zurück auf das Romanum, ein altrömisches Taufbekenntnis (ca. 150 n.Chr.). Dieser Text wurde im frühen Mittelalter umgeformt und im 9. Jahrhundert zum weitgehend verbindlichen Taufcredo der abendländischen Christenheit. Nicht nur in der Reformation wurde es als präzise Zusammenfassung des heilsgeschichtlichen Zeugnisses der Bibel verstanden. Es wird regelmäßig in den Gottesdiensten der evangelischen Kirche gesprochen.

Das Nizänische Glaubensbekenntnis

Das Nizänische Glaubensbekenntnis (Nizänum bzw. Nizäno-Konstantinopolitanum) geht auf die ersten beiden Ökumenischen Konzile 325 in Nizäa und Konstantinopel 381 zurück. Es ist das einzige wirklich ökumenische Bekenntnis, das alle Kirchen und Konfessionen verbindet. Die Textfassung der orthodoxen Kirchen unterscheidet sich an einem Punkt von der, die in evangelischer und römisch-katholischer Kirche gilt (hier wird seit ca. 800 der Aussage über den Heiligen Geist, er sei „aus dem Vater“ hervorgegangen, hinzugefügt: „und [aus] dem Sohn“).

Das Athanasianische Glaubensbekenntnis

Der Ursprung des Athanasischen Glaubensbekenntnisses (Athanasianum) ist unklar. Erstmals bezeugt wurde es am Ende des 6. Jhd. in Spanien. Obwohl es in der kirchlichen Öffentlichkeit weitgehend unbekannt ist, gehört es doch zu den drei gesamtkirchlichen Bekenntnisschriften, die den evangelischen Bekenntnissen vorangestellt werden.

 
 
 
 
Altkirchliche Bekenntnisse
 

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